Die Entstehungsgeschichte von Süßigkeiten und beliebte Produkte von früher

Köstlich, faszinierend und kultig; Süßwaren

Verführerisch, vielseitig, unwiderstehlich und lecker; diese Attribute charakterisieren das breit gefächerte Repertoire an Süßigkeiten, die im Handel erhältlich sind. Genau so können Sie Süßigkeiten online kaufen, wo die Auswahl inzwischen enorm ist.

Das mannigfaltige Sortiment der Hersteller umfasst ein abwechslungsreiches Spektrum an unterschiedlichen Süßigkeiten, weshalb sich in den Warenregalen von Supermärkten, Discountern, Biomärkten und Reformhäusern zahlreiche Süßwaren verstecken, die Unterschiede hinsichtlich ihrer produkteigenen Rezeptur sowie der verarbeiteten Süßungsmittel aufweisen. Neben Süßwaren in denen klassischer Haushaltszucker steckt, fertigen die Hersteller zunehmend Süßigkeiten, die mit originellen Zucker- Alternativen wie etwa Kokosblütenzucker, natürlicher Dattelsüße, Stevia, Xylit, Agavendicksaft, Ahornsirup oder Erythrit aufwarten.

Süßigkeiten stimulieren das hirneigene Belohnungszentrum

Hochwertige Süßwaren entführen in einen Mikrokosmos aus Genuss, raffinierten Geschmacksnuancen und Süße. Ihr Genuss aktiviert das hirneigene Belohnungszentrum und triggert eine überdurchschnittlich intensiv ausfallende Dopamin- Antwort, sodass der Verzehr von Süßwaren an einen Dopamin- Kick gekoppelt ist und Befriedigung sowie Glücksgefühle auslöst. Demnach üben süße Lebensmittel seit jeher eine niemals verebben wollende Faszination auf den Menschen aus, weshalb die Geschichte der Süßwaren bzw. die Liebe der Menschheit zu Süßigkeiten vergleichsweise alt ist. Schokosüßwaren nehmen eine Sonderstellung im Bereich der beliebten Süßwaren ein.

Kakao bzw. Schokolade galt bei den Maya als elitäres Luxusgut und exklusives Getränk

Funde us- amerikanischer Wissenschaftler aus den Regionen rund um Honduras stützen die These, dass die Menschen bereits im Zuge des 11. Jahrhunderts vor Christus Schokolade verzehrten. Im Rahmen ihrer Ausgrabungen entdeckten die Forscher antike Tongefäße, die Rückstände der Substanz Theobromin aufwiesen. Theobromin gehört zu den wertgebenden Bioaktivstoffen, die in der Kakaobohne gelöst sind. Laut Anthropologen züchteten die Menschen bereits vor mehr als 3000 Jahren Kakaobäume und stellten Schokolade her, die sie bevorzugt anlässlich von besonderen Gelegenheiten wie etwa Hochzeiten, Geburten, Verlobung oder Jubiläen servierten. Etwa 6000 nach Christus trieben die Maya die Kultivierung des Kakaobaums voran, den sie als Pflanze mit göttlichem Ursprung titulierten. Die Maya klassifizierten Kakao bzw. Schokolade als Genussmittel der Elite und exklusives Luxusprodukt. Sie genossen Schokolade als flüssiges Getränk.

Spanische Eroberer entdeckten im Zuge ihrer Feldzüge durch das Reich der Azteken im Kalenderjahr 1521 Schokolade, die die Azteken als Kakaowasser bezeichneten. Sie überführten Kakaobohnen bzw. Schokolade nach Europa. Ausgehend von Spanien trat die Schokolade daher ihren Eroberungszug quer durch Europa an.

Unter dem Namen “ Fry & Sons“ eröffnete 1728 im britischen Bristol die im europaweiten Vergleich erste Schokoladenfabrik, die die Süßigkeiten in manueller Handarbeit fertigten. Der Startschuss für die moderne bzw. maschinelle Schokoladenproduktion fiel im Kalenderjahr 1828. Niederländer Coenraad Johannes van Houten fertigte eine hydraulische Presse, die die Produktion von Schokoladenpulver mitsamt niedrigem Fettanteil ermöglichte. Im Zuge der industriellen Revolution nutze die britische Firma “ Fry & Sons“ innovative Produktionstechniken und kreierte die weltweit erste Tafelschokolade. Auf diese Weise avancierte Schokolade vom exklusiven Getränk zur begehrten Speise.

Als Erfinder der modernen Milchschokolade, die schweizerische Schokoladenfabrikanten während des 19. Jahrhunderts perfektionierten, gilt das deutsche Schokoladenunternehmen, “ Jordan & Timaeus“. Die in Dresden ansässige Firma widmete sich als weltweit erstes Unternehmen der Kreation von Milchschokolade. Hierfür nutzen sie Kakao, Eselsmilch und Zucker.

Ikonische Süßwaren- Klassiker

Neben Tafel- und Trinkschokolade zählen Gummibärchen, Schaumküsse, Brause, Kaugummi, Lakritz und Marshmallows zu der Riege der ikonischen Süßigkeiten- Klassiker, die Menschen auf der ganzen Welt begeistern.

Während Marshmallows ursprünglich aus Frankreich stammen und während des 11. Jahrhunderts im Rahmen der Therapie von Husten Anwendung fanden, kreierten in Frankreich ansässige Konditoren Anfang des 19. Jahrhunderts die weltweit ersten Schaumküsse. Ab 1890 produzierten us- amerikanische Süßwarenhersteller Kaugummi, wohingegen 1925 das Geburtsjahr der Lakritzschnecke markiert. Seit 1920 fertigt die Firma Haribo Gummibären.

Zu der Gruppe der ikonischen Süßwaren- Klassiker zählen daher Gummibären der Firma Haribo, Kaugummiwaren der William Wrigley Jr. Company und Ahoj Brause, die seit 1925 erhältlich ist.

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