Wie ist eine Rohrleitung aufgebaut?

Wie eine Rohleitung genau aufgebaut ist, hängt zum einen von den Materialien ab, die die Rohrleitungen transportieren und somit ertragen müssen, und zum anderen aus welchen Materialien sie selbst bestehen. Das Eigenmaterial richtet sich nach vielen Aspekten, die nachstehend für Sie näher beschrieben werden. Das ist vor allem auch wichtig zu Wissen, wenn es zu einer Verstopfung kommt und die Rohrreinigung Stuttgart das Problem lösen soll.

Rohleitung in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie

In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie gibt es einige unterschiedliche Rohrleitungen. Sie bestehen vorwiegend entweder aus dem sogenannten Schwarz- oder auch Edelstahl. Der Vorteil der Rohrleitung aus Edelstahl besteht darin, dass sie rostfrei ist. Bei den fertigen Produkten wie Bier, Säften und auch Joghurts wird deswegen gerne Edelstahl eingesetzt. Bei der Zulieferung von Wasser darf es meistens noch Schwarzstahl sein, da Wasser für das metallische Material nicht so aggressiv und in diesem Prozess auch ständig in Bewegung ist. Die Gefahr der Verrostung und Kontamination ist deswegen nicht so groß wie beispielsweise bei den fertigen Getränken oder Nahrungsmitteln. Druckluft wird entweder über eine Rohrleitung aus Schwarzstahl oder speziellen Druckluftschläuchen zugeführt.
Je nach Rohrleitung, werden die Rohre miteinander verschweißt. Jeder Stahl erfordert dabei eine andere Art der Verschweißung, sodass andere Verfahren, Schweißmaschinen und auch erfahrene Schweißer zum Einsatz kommen. Um zum Teil mehr Stabilität oder auch Öffnungen zum Rohrsystem zu bekommen, werden oftmals Flansche und Zuführstücke dazwischen eingesetzt.
Bei kleineren Rohrleitungen, die beispielsweise nur Druckluft oder geringe Mengen an Wasser transportieren, kann die Verrohrung auch einfach geschraubt werden. Hier müssen dann Gewinde geschnitten werden, damit das gelingt. Um die Dichtigkeit herzustellen, wird eine Dichtung angebracht oder einfach Teflon-Band um das Gewinde gelegt und anschließend verschraubt.

Rohrleitung im Abwasserbereich

Die Rohrleitungen im Abwasserbereich sind meistens aus Plastik (PVC) oder auch bei intensivem Druck, Belastung oder ätzenden Flüssigkeiten aus Schwarzstahl. Das kommt dann allerdings oftmals eher in großen Gebäuden, Werkshallen oder bei giften Produktionsstätten vor. Die Rohre dienen als Transport zum eigentlichen Kanalsystem oder bei giftigen Stoffen für die Behälter der Zwischenlagerung. Plastikrohre werden ebenfalls über vorgefertigte Gewinde verschraubt oder bei ungefährlichem Gebrauch auch nur an den Enden zusammengesteckt.

Rohrleitung in der Stahlindustrie

Eine Rohrleitung in der Stahlindustrie ist besonderen Bedingungen ausgesetzt. Das betrifft nicht nur flüssiges Metall, sondern auch bereits heiße Abluft aus den Öfen. Eine Rohrleitung muss sicheren Bedingungen unterliegen, damit niemand zu Schaden kommt oder sonstige Unfälle passieren. Je nach Art müssen die Rohrleitungen geschweißt werden. Diese Schweißnähte werden sogar dann in der Regel unter Röntgenbedingungen untersucht, um mögliche Haarrisse und somit Gefahrenstellen ausfindig zu machen. Sind diese vorhanden, werden sie nicht zur Nutzung freigegeben, sondern müssen dann noch mal erneut und sicher verschweißt werden.

Art der jeweiligen Rohrleitung

Jede Rohrleitung hat eine unterschiedliche Größe und besondere Teilstücke. Dabei spielt es keine wesentliche Rolle, aus welchem Material sie bestehen. So gibt es T-Stücke, die eine Abzweigung ermöglichen, die angesprochenen Flansche oder auch Reduzierungen, die unterschiedliche Rohrgrößen miteinander verbinden. Letzteres ist dann wichtig, wenn Sie selbst ein kleineres mit einem größeren Rohrsystem verbinden möchten. Die Wandstärke ist zum Teil ebenfalls anders. Je größer der Durchmesser der Rohre wird und das Volumen des zu transportierenden Materials ist, desto dicker ist die jeweilige Wandstärke des Rohres.

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